Die Tiefe

Die Tiefe
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von Milena

Genre: Spielfilm

Erscheinungsjahr: 1977

Persönlichkeiten: Nick NolteJacqueline BissetRobert Shaw

Handlung

David und Gail verbringen als Paar einen Tauchurlaub auf den Bermudas, gehen zu zweit tauchen und suchen unter Wasser bei einem Wrack nach kleinen Schätzen.

 

Beim Stochern unter einem Wrack greift etwas nach Gails Stock, der an ihrem Handgelenk befestigt ist und droht, sie in das Wrack zu ziehen. Sie signalisiert ihrem Partner, der außer Sichtweite ist, indem sie ihren Atemregler abbläst und so einen Schwall Luftblasen erzeugt, auf den er aufmerksam wird. Bevor er ihr jedoch helfen kann, gelingt es ihr, sich zu befreien und sie schwimmt panisch zur Oberfläche. David versucht, ihren Aufstieg zu bremsen, weil sie einen Dekompressionsunfall riskiert und gerät dabei selbst in Gefahr.

 

Beide kommen mit einem Schrecken davon und beschäftigen sich an Land mit den Fundstücken: ein Medaillon mit der Aufschrift "Ora pro nobis" (Latein: "Bete für uns") hat ihre Neugier geweckt.


Beim Abendessen stellt sich ihnen ein Henri Bondurant vor, der sich jedoch für einen anderen Fund von ihnen interessiert: eine kleine Glasflasche. Er versucht mit dem Paar darüber ins Geschäft zu kommen, aber David blockt ab, weil er ein schlechtes Gefühl bei dem Menschen hat.

 

David und Gail fahren zu Romer Trece, einem lokalen Experten zu versunkenen Schiffen und Schätzen auf den Bermudas, und zeigen ihm das Medaillon, um mehr darüber zu erfahren. Trece zeigt nur wenig Interesse an dem Medaillon, dafür aber an der Glasflasche, die er unbemerkt einsteckt.

 

Auf dem Rückweg werden David und Gail entführt und zu Henri Bondurant gebracht, der sich als skrupelloser Verbrecher herausstellt und ihnen die Glasflasche abnehmen möchte. Sie wenden sich wieder an Trece und müssen sich entscheiden, ob sie ihren Urlaub abbrechen oder sich auf eine Schatzsuche einlassen, bei der sie sich gefährliche Leute zum Feind machen.

Meinung

Der Film bietet sowohl viele spannende Unterwasserszenen als auch eine aufregende Abenteuergeschichte, die nicht nach dem Hollywood-Standardprinzip erzählt wird, sondern einige Überraschungen bereit hält.

"Die Tiefe" spielt fast zur Hälfte unter Wasser: Das gelingt auch, weil die Taucher in einigen Szenen Vollgesichtsmasken nutzen, mit denen sie auch unter Wasser sprechen können.

 

Es gibt eine Szene, in der die Taucher*innen von Haien angegriffen werden. Hier ist der Film sehr realistisch: die Haie sind für die Menschen erst gefährlich, nachdem die Verbrecher Fischabfälle am Tauchplatz ins Meer werfen und damit die Tiere in Blutrausch versetzen. Im Allgemeinen wirken die Tauchszenen gut recherchiert, zum Beispiel dass David Gails Aufstieg bremsen möchte, um sie vor einem Dekompressionsunfall zu schützen.

 

Und obwohl Jacqueline Bisset eindeutig auch für ihren Sexappeal gecastet wurde und sich sehr freizügig zeigt, ist sie trotzdem mehr als nur dekoratives Beiwerk: ihre Rolle der Gail ist die einer Draufgängerin, die ihrem Freund eine echte Partnerin ist, auch unter Wasser. Als die Verbrecher sie foltern, um das Paar damit endgültig zur Abreise zu bewegen, lässt sie sich nicht unterkriegen, sondern reagiert mit Trotz und möchte erst recht nicht aufgeben.

Wo gefunden?

Gibt's leider nicht im Stream, deshalb haben wir uns die Blu-ray (*) geholt. Die Bildqualität ist sehr gut und im Widescreen-Format, sodass man den Film genießen kann, ohne die ganze Zeit daran denken zu müssen, dass er bereits 40 Jahre (!!!) alt ist.

 

Zusätzlich enthält die Blu-ray ein Making-of, das zwar etwas altbacken erzählt ist, aber nach einem etwas zähen Anfang dann spannende Einblicke in die Dreharbeiten liefert: Alle Darsteller haben ihre Tauchszenen größtenteils selbst gespielt und haben wirklich mutige Stunts ausgeführt.

 

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